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Freitag, Mai 17, 2013

Redmask No.4 im Netz

Die vierte Ausgabe von REDMASK, dem deutschen Pulp-Magazin ist inzwischen auch über Amazon: Redmask Pulp Magazin No. 4 erhältlich. Natürlich wie immer nicht nur in Deutschland, sondern als "German Edition" weltweit. Excelsior!


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Donnerstag, April 25, 2013

Redmask 4 :: Instrumentarium

REDMASK. Phantastische und unheimliche Erzählungen. NEMED HOUSE 2013.
Deutschsprachiges Magazin in Buchform (Paperback, Anthologie) Ausgabe Nr.4.


KFAG'N THORU – DER UNTER DEM BERG LEBT ist eine Erzählung der klassischen Weird Fiction oder Literatur der Angst. »Die – äußere Thematik spannt sich von Lovecraftschen Göttern über fantastische Anderwelten bis hin zu Welten der Zukunft, aber die eigentliche – innere – Thematik rankt sich um die Angst in all ihren Formen: Angst vor dem Unbekannten, Angst vor dem Ungeheuer in sich selbst, Angst vor dem Schatten an der Wand … und die Überwindung der Angst.« Diesen Worten von Hans Dieter Römer bleibt wenig hinzuzufügen. Sie finden sie neben anderen weird fiction-Erzählungen in seinem Kindle-Ebook »Der Jesus-Vampir«. © H.D. Römer.

DAS HEXENHAUS IN ARKHEIM bringt uns direkt in eine seltsame Parallelwelt zu Lovecrafts unheimlichem Neu-England, nur direkt vor unserer Tür. Die Idee eines deutsch(sprachig)en Lovecraftlandes ist faszinierend – bereits dafür kann man dem Autoren dankbar sein. Dass er sie REDMASK als erstes zur Veröffentlichung angeboten hat, macht uns sehr glücklich. Weitere Veröffentlichungen von Peter Stohl sind u.a. die Kurzgeschichten »Kreatur der Dunkelheit«, »Blasse Gesichter« oder »Tod in den Dünen«, die in Anthologien des Sphera Verlages (www.sphera-verlag.de) erschienen sind. © by Peter Stohl

NACHT IM DRACHENHAUS ist eine weiterer Fall für Detective John Cullen gegen die ›Weird Menace‹, die düstere Bedrohung der Pulp-Magazine der Vorkriegszeit. Ebenso wie ihr Protagonist basiert die Erzählung auf Motiven von Robert E. Howard, dem Erfinder von Conan und König Kull. Eine weitere Novelle um John Cullen, NACHT IN DEN DAGOTH HILLS, erschien in REDMASK #3

MORGENLANDFAHRT REDUX führt uns auf verwirrende – vielleicht lyrische – Weise hin zum Plateau von Leng, das jedem eingefleischten Horroristen aus verschiedenen widersprüchlichen Erwähnungen in Werken so unterschiedlicher Autoren wie Lovecraft oder Stephen King geläufig sein sollte. Allerdings würde nur ein Ikonoklast taoistische Mythologie und tätliche Angriffe gegen Hermann Hesse mit einmischen. Eine Sammlung der Punk-Lyrik des Autoren erschien als NEMED HOUSE SINGLE unter dem Titel DIE ELEKTRISCHE KREUZIGUNG. © Konstantin Aura

NEULICH BEIM TOTENGERICHT ist das seltene Beispiel eines fast vergessenen Genres, der so genannten Bangs’schen Phantasie (nach John Kendrick Bangs und seinem Roman A HOUSE-BOAT ON THE STYX). Sie berichtet aus einem phantastischen Jenseits, vom Leben nach dem Tode – und manchmal auch vom Tod nach dem Leben. Für die Veröffentlichung wurde die ursprüngliche, gleichnamige Kurzgeschichte komplett überarbeitet. EPILOG IN DER VORHALLE entstammt dem gleichen Material. © Aunda Kuk

DAS SCHIFF AUS ARGOTHROND ist eine weitere Erzählung aus dem Zyklus um Arullu, die Erde am Ende der Zeit. Weitere Erzählungen wurden bereits in den vorhergehenden Ausgaben von REDMASK sowie in dem Einzelband PLANET DER VERDAMMTEN veröffentlicht. Eine neue Detailkarte ist der Erzählung beigefügt. Ihr voraus geht das Gedicht DIE STADT IM MEER von Edgar Allan Poe in der Übertragung von Hedwig Lachmann (1865-1918).

DAS LICHT DER MENSCHEN ist eine neue Erzählung aus der Serie um den Götter-Esser und seine Wanderungen durch Raum und Zeit, extra für diese Veröffentlichung geschrieben, weil anderes Material noch nicht erhältlich war. Chronologisch folgt diese Erzählung GEFALLEN IST BABYLON, das wir in REDMASK #02 abgedruckt haben. © by Simon Petrarcha
FLIXUS ist die letzte Erzählung um Maximilian Gumbel, den okkulten Detektiv, die bislang verfasst wurde. Sie basiert, wie so viele seiner Fälle, auf wahren Begebenheiten. Weitere Erzählungen wurden bereits in den vorhergehenden Ausgaben von REDMASK veröffentlicht.

KRIEGSENDE ist respektvoll Wolfgang Borchert gewidmet. Es ist eigentlich keine phantastische Erzählung, sondern ein literarisches Experiment, mit dem der Autor einem selbst erklärten James Joyce-Fan eins auswischen wollte. Andererseits, vielleicht ist es auch eine besonders raffinierte Zombiegeschichte. Wir wollen uns um so kleinliche Details nicht streiten.

Dienstag, Juli 31, 2012

Redmask 3 :: Hauptseite

REDMASK Pulp Magazin
Phantastische und unheimliche Erzählungen.
Deutschsprachiges Magazin in Buchform (Paperback, Anthologie)
Ausgabe Nr. 3, Sommer 2012


  • HIER finden Sie eine kurze Übersicht über alle Geschichten unserer neuen Anthologie.
  • HIER finden Sie das Titelbild der dritten Ausgabe.
  • HIER können Sie die dritte Ausgabe bei Lulu.com bestellen.

Mittwoch, Mai 30, 2012

Redmask 3 :: Instrumentarium

REDMASK Pulpmagazin.
Phantastische und unheimliche Erzählungen. NEMED HOUSE 2012.
Deutschsprachiges Magazin in Buchform (Paperback, Anthologie) Ausgabe Nr.3.

DIE LEIBER-PAPIERE, die an drei Stellen dieser Ausgabe von REDMASK verteilt stehen, verbergen hinter der Typographie von Poesie die wortmagischen Beschwörungen eines Großmeisters der Phantastik. Aus der Sammlung von Satzfragmenten aus den Mythosgeschichten von Fritz Leiber (* 24. 12. 1910 – † 5. 9. 1992) entsteht die Liturgie eines Dunklen Kultes. Oder Cthulhu Dada.

EIN TRAUM VOM STERBEN ist eine Geschichte des ‚kosmischen’ Grauens, wie es H.P.Lovecraft exemplarisch vorgeführt hat. Das physikalische Ungeheuer, das hier vorgeführt wird, hat aber auch einige stilistische Berührungspunkte zu den eher offenen „Traumwelt“-Erzählungen des gleichen Autoren.

NACHT IN DEN DAGOTH HILLS ist eine Geschichte der so genannten ‚Weird Menace’, wie sie erfolgreich in den 30er Jahren die Magazinständer füllten. John Cullen, der ‚Schwarze Bulle’ ist jedoch nicht der blutleere Intellektuelle, der uns in so vielen Geschichten dieses und anderer Genres begegnet; er ist ein Tatmensch, wie ihn Robert E. Howard, der Erfinder von Conan und König Kull, so trefflich zu schildern vermochte. Weitere Erzählungen um John Cullen sind in Vorbereitung, darunter ein Remake einer Originalerzählung von Howard.

NACHRICHT, GEFUNDEN IN EINER AUSGABE VON ‚AZATHOTH’ ist eine eher ungewöhnliche Studie der Entwicklung eines Kultisten – wir sehen Parallelen zu den Terroristen unserer Zeit, nur ist es nicht Terror, den wir verbreiten wollen, sondern Horror. Sind wir die neuen „Horroristen“? Der mythologische Bezug ist eher dezent, erschließt sich aber sofort, wenn man die Zeichen (und Fußnoten) zu deuten weiß. © by Axel M. Gruner nach einer Vorlage von B. Schnitzer, die bei der Redaktion einer Veröffentlichung unseres Schwesterverlages MIRKRUNA PRESS entdeckt wurde.

DIE SCHÄTZE DES TEZCATL ist eine weitere Erzählung aus dem Zyklus um Arullu, die Erde am Ende der Zeit, wenn die Sonne nur noch altersschwach vom Himmel blinzelt und Magie und Aberglauben die Zivilisationen der Menschheit unter sich begraben haben. Die Erzählung führt uns zum Haimeer in der Mitte des letzten Kontinentes. Weitere Erzählungen wurden bereits in den vorhergehenden Ausgaben von REDMASK sowie in dem Einzelband PLANET DER VERDAMMTEN veröffentlicht. Eine neue Detailkarte ist der Erzählung beigefügt.

EHHONEK ist eine kurze, aber prägnante Geschichte, deren Ende weniger überraschend als unausweichlich ist. Wir wollen aber auch die kurzen phantastischen Skizzen nicht vergessen, für die diese Art von Medium auch geschaffen wurde. © by Martin Jung

DER DÜNNE, WEISSE HERZOG ist eine dunkle Phantasie, in der sich Poe mit der latenten Klaustrophobie Kafkas vermischt. Es ist auch ein Märchen, aber niemand lebt hier glücklich bis an sein Lebensende. © by Martin Jung.

SCHICKSAL, WIE DER MOND… ist eine weitere Erzählung aus der Serie um den Götter-Esser und seine Wanderungen durch Raum und Zeit. In REDMASK #01 wurde die Novelle DAS GELÄCHTER DER AFFEN veröffentlicht, in REDMASK #02 die Erzählung GEFALLEN IST BABYLON. Chronologisch schließt diese Erzählung an eine bis dato noch unveröffentlichte Novelle an, in der der Götter-Esser sich in einer Welt wieder findet, die an Tolkiens Mittelerde erinnern mag. © by Simon Petrarcha

DIE ZEIT IHRES UNGLÜCKS ist eine weitere Erzählung um Edred von Dunham, einen Kreuzritter zur Zeit von König Richard Löwenherz. Sie reiht sich ein in die Liste historischer Abenteurer der Weird Fiction, wie sie beispielhaft von Robert E. Howard in seinen Kreuzfahrer-Novellen und den Erwählungen um Solomon Kane geschildert wurden. Die erste Geschichte um den Ritter wurde in REDMASK #02 unter dem Titel DIE SÜNDEN DER VÄTER veröffentlicht.

DAS LIED DER NACHT (Version b) ist eine weitere Erzählung um Maximilian Gumbel, den okkulten Detektiv. Sie basiert, wie so viele seiner Fälle, auf wahren Begebenheiten. Weitere Erzählungen wurden bereits in den vorhergehenden Ausgaben von REDMASK veröffentlicht.

DER LETZTE EGO-SHOOTER ist in der gleichen zeitlosen Manie geschrieben worden, die sich unweigerlich entwickelt, wenn man zu viele Stunden vor dem gleichen Bildschirm sitzt. Es ist auch eine verspätete Liebeserklärung an die Pixelästhetik der ersten Ballerspiele, ‚Unheil’ sei ihr Name. Eine andere Splatterpunk-Geschichte erschien in REDMASK #01 unter dem Titel ARACHNOPHOBIE. © by Martin Jung

Sonntag, März 27, 2011

Oh mein Gott

gerade gefunden in CTHULHU-LIBRIA März 2011

Lovecraftsche Vorschau 11/12
NEMED HOUSE
-Redmask 3 (Pulp Magazin) - Anthologie (Hrsg. Axel M. Gruner), Seitenanzahl noch unbekannt, 1. Mai 2011

Verdammt, wer hat das Erscheinungsdatum verraten? Wer hat sich verplappert? Ich greife mir sofort mein Handy und klingele den Rest der Bande wieder aus den Betten, damit sie weiterschreiben. Simon? Martin? Man ist uns auf die Schliche gekommen...

Mittwoch, März 16, 2011

work progress

Angekündigte Neuerscheinungen bei NEMED HOUSE:
  • UNTER DEM BRUNNEN :. Neuausgabe in international verfügbarem Format. Es ist nicht vorgesehen, den Text der Novelle zu ändern (außer Tippfehler). Zusätzliches Material beschränkt sich auf Anhänge.
  • REDMASK #3 :: Neuer Erscheinungstermin ist der 1. Mai, wie im Jahr zuvor. Eingereichte und gesetzte Stories bis jetzt: "Schicksal, wie der Mond..." (Götter-Esser), "Die Leiber-Papiere", "Das Lied der Nacht" (Maximillian Gumbel), "Das Abenteuer der Schwarzen Muse" (der Absinth-Detektiv), "Der dünne, weiße Herzog", "Ehhonek", "Der Liebhaber" (Ritter Godwinson), und als besonderes Bonbon "Der Tag des Drachen" von Olaf Franke.
  • DER GÖTTER-ESSER :: Der erste Roman um den Götter-Esser! Weitere Details und der finale Titel demnächst an dieser Stelle von Simon.

Donnerstag, Januar 27, 2011

Lovecraftiana in der roten Maske

In einem Leserbrief zu einer früheren Ausgabe von REDMASK wurde bereits die Frage gestellt, welche von den veröffentlichten Erzählungen tatsächlich "konkret" dem Cthulhu-Mythos oder der Lovecraftiana zuzuordnen sind. Eine unschuldige, vielleicht ein wenig frustrierte, aber doch sicherlich sinnvolle Frage, die jedoch auch die Erzähler selbst in einen Zustand kognitiver Dissonanz stürzen muss. Irgendjemand ist uns auf die Schliche gekommen, hallt es panisch durch die Telefonleitungen, wie kommen wir da wieder raus…?

Es ist wahr: es sind nicht nur die Leser, sondern auch die Autoren, die bei einigen Fabeln lähmende Unsicherheit empfinden, ob es sich um authentische Lovecraftiana oder nur um eine erstaunliche Simulation handelt; literarisches Mimikry, bizarre autoerotische Cargokulte alternder Fanboys, die die Erkennungszeichen ihrer Götter reproduzieren, ohne ihre Funktion zu kennen. (Hinweis: sie haben keine.) Können wir das bitte klären?


Martin Jungs „Die Aasschwarzen Gruben" (RM1) kommt sehr überzeugend mit einem Lovecraft-Zitat daher, aber tatsächlich gibt es keine konkrete Verbindung zum Mythos, wenn man von der Existenz endloser Höhlen voller Ghoule absieht; ähnlich steht es mit meiner hochgeschätzten „Ukkos kalte Hand“ (RM1), die zwar irgendwie den finnischen Mythos in Verbindung setzt mit dem Wendigo oder ähnlichem, die man aus mythosartigen Geschichten von Derleth u.a. kennt, aber es fehlt der letztendliche Beweis.
Ebenso grenzwertig ist „Der seltsame Fall der Periphéron“ (RM2), der in einem Pseudo-Empire-Paralleluniversum angesiedelt ist. Gut, der Planet nennt sich Necronomiconne, und der Passagier, der ‚Anzeichen der Unruhe’ aufweist, heißt Derzahla (bitte einmal rückwärts lesen), aber ist dies ein konkreter Bezug zum Mythos oder nur, wie nahe liegt, literarische Pose der Messires Gruner & Petrarcha?

In der Maximilian Gumbel-Story „Das Praetorius-Exemplar“ kommt die Mythos-Schrift „Unaussprechlichen Kulten“ des Von Junzt vor, was bedeutet, dass sie zumindest am Rand des Mythos anzusiedeln ist – weitere Geschichten um den okkulten Detektiv jedoch nicht zwangsweise. Oder doch? Und was bedeutet das dann für uns, wenn „Der Lazarus-Käfer“ (RM1) angeblich auf einer wahren Begebenheit basieren soll?

Genau umgekehrt verhält es sich mit „Das Haus im Walde“ (RM1), das thematisch und von der Detailfülle doch recht überzeugend als norddeutsche Lovecraftiana zu identifizieren ist. Der einzige konkrete namentliche Bezug zum Mythos findet sich jedoch so versteckt und ist so esoterisch, dass selbst der Autor suchen muss, um die Verbindung wieder herzustellen. Er hätte es sich es auch einfacher machen können, und unter den üblen Schriften, die im Blunck-Haus zu finden waren, ein paar der verdammten Bücher des Mythos verstecken können…
update: "Das Haus im Walde" zitiert die Leiber-Papiere, erwähnt das Ältere Pharos, Aythamaahn, Kythamil, Yaddith, die grünen Monde von Yag.

„Akte 13“(RM2) ist eine Art literarischer Doppelagent. Er beginnt mit der faktoiden Kritik an der so genannten „Gregorius-Ausgabe“ des Nekronomicons, die der Schikowski-Verlag auf die Welt gebracht hat, schnell jedoch wird klar, dass die Kritik von jemandem kommt, in dessen Universum das Kitab Al Azif mehr als nur Realität ist. Daraus folgt, dass alle weiteren vorgelegten Dokumente ebenfalls in einer lovecraftischen Welt angesiedelt sind. Die Existenz versunkener Kontinente und ihrer abscheulichen Gottheiten eingeschlossen.
update: namentlich erwähnt wird die "lemurische Gottheit" Barthanggana, die Mutter der Abscheulichkeiten, auch "Grüne Schlange" genannt.

„Der Gefangene der Kasbah“ (RM2) jedoch ist der Jackpot der Lovecraftiana in der roten Maske. Hier ist der Plot nur Nebensache, um möglichst vielseitig der Vorgabe zu entsprechen: Was wäre, wenn William S. Burroughs eine Cthulhu-Geschichte geschrieben hätte? Irgendwo in der Interzone, am Strand von Marokko: hier gibt es alles, Beatniks und Exilanten, Drogenprofessoren und Kultisten, die auf wahnwitzigen Pfeifen etwas herbeisingen wollen… Und dann sind da noch einige andere direkte Bezüge zum Mythos eingemischt, aber dezent, so dass man sie erst beim zweiten Lesen bemerken kann… oder wenn es schon längst zu spät ist…

In kommenden Ausgaben von REDMASK:  
Die Leiber-Papiere! Fischmenschen des Wold Newton! Und… Cthulhu singt!

Dienstag, November 16, 2010

Shortcuts November 2010

REDMASK IN PROGRESS: Leute, Leute... da wollte ich doch mal eine ganz konkrete Geschichte zum Cthulhumythos beisteuern, und dies schön mit Sekundärquellen und ähnlichem untermauern... hat eigentlich schon mal jemand angemerkt, wie ungenau oder teilweise schlicht falsch einige der Übersetzungen sind, die von Kerntexten hier verfügbar sind? Treibsand, meine Lieben, Treibsand...
Vielleicht sollte man nicht so viel Aufhebens um die ganze Sache machen, es ist ja schließlich alles fiktiv ('türlich), aber dennoch... Treibsand. Selbst die vertraulichen "Leiber-Papiere" sind nicht so exakt, wie erhofft, und versucht mal etwas herauszufinden über Carnamagos. (Ich weiß, wer er war, aber versuch' das mal einem Fanatiker zu erklären, der mit einer Handgranate in der einen und einem Plüschcthulhu in der anderen, vor Dir steht...
Und Sex mit Schoggothen? Sorry, aber das ist nicht meine Welt. Aber ich schweife ab... Treibsand...



Nice Kirby online: "I am the Gorilla Man!" Ich liebe diese alten Kurzgeschichten aus den damals üblichen Anthologien. Kurz und süß.



via Softpedia: Protected Sex Turns Women Vulnerable to Depression: Man weiß zwar nicht, wie solche Arten von Untersuchungen laufen, aber anscheinend besteht ein Zusammenhang zwischen Geschlechtsverkehr und Seelenbefinden: "This finding points to the conclusion that semen contains powerful mood-altering molecules." (Reinste Wissenschaft, meine Lieben.) Ja, Sex ist im Himmel ein Witz. Und überhaupt...

Freitag, November 05, 2010

contentTitel 2010-11-05

Titel von Nemed House Books in Science Fiction & Fantasy:
"Listenpreis: €15.00
Preis: €13.50
Sie Sparen: €1.50 ( 10% )
Versand dauert 3-5 Werktage"
Lulu.de bietet inzwischen Diskont an (wird großteilig aus den Autoreneinnahmen gezogen, aber ich sehe das durchaus als fairen Handel an.) REDMASK als Gemeinschaftsprojekt ist sowieso extrem dünn kalkuliert, aber bei anderen Titeln kann ich sicherlich noch mehr Diskont herausholen. Bitte auf Ankündigungen an dieser Stelle achten!

Sonntag, Oktober 17, 2010

Redmask Update 2010-10-17

Ausgabe #3 unseres hochgeschätzten Anthologieprojektes REDMASK ist in den letzten Wochen ein wenig ins Hintertreffen geraten. Die Zeichen stehen nicht gut, meine Lieben, es sei denn "Die Maschine" schafft es noch in einer herkulischen Anstrengung etwa hundert Seiten zu füllen. Ansonsten müssen wir das Erscheinungsdatum von Halloween einen Monat später legen. Dies hat mehrere Gründe.

GÖTTER-ESSER: Simon Petrarcha ist das für REDMASK #3 vorgesehene High Concept-Novellchen "Götter-Esser + Teleporno"  vollkommen aus dem Ruder geraten und es ist jetzt schon in der ersten Hälfte so umfangreich geraten, dass es jede Art von Anthologie sprengen wird. Da wir dem guten Mann jedoch nicht seine brillante Vision kaputtmachen wollen, sehen wir dem fertigen Werk wohlwollend entgegen und hoffen, es noch dieses Jahr als abgeschlossenen Roman in unserer Buchreihe herauszubringen. Stattdessen veröffentlicht er in REDMASK #3 eine weitere Kurzgeschichte um den Götter-Esser, in der schon einmal ein paar Andeutungen enthalten sind. Aber sie ist kurz, die Geschichte, somit fehlen uns etwa 50 Seiten.

XOLANK: Hier habe ich schon vor geraumer Zeit die Segel gestrichen, zwei Neuversionen von "Xolank" liegen auf dem Rechner, eines mit dem Titel "Das Auge im Himmel", eine Art Hard Boiles Version des ganzen. Das ganze hat sich so schleppend hingezogen, und zur Urversion der Story habe ich irgendwie keinen Zugang mehr, dass ich sie in einem Befreiungsschlag für den Oktober online gestellt habe (siehe weiter unten und oben, jeden zweiten Tag.)

FANTASY: Bei den Redaktionsbesprechungen haben wir vor langer Zeit schon vereinbart, dass nicht zuviel Fantasy in unseren Weird Fiction/ Mystery/ Fantasy-Mix einfliessen soll. Mit dem Götter-Esser haben wir prinzipiell schon einmal eine Position abgedeckt, und hier wäre nur noch Platz für eine Position traditionelle "Sword&Sorcery"-Nummer. "Adam in Xeggraire" dümpelt ein bischen vor sich hin, auch weil einige Themen der Serie inzwischen anderswo angesprochen wurden (danke, Simon!). Wir konnten uns jedoch schon vor einigen Wochen ein originelles Werk eines aufstrebenden Neu-Autoren sichern, von dem man sicherlich in Zukunft noch einiges hören wird. (Sprich: Auch hier sind noch ein paar Bücher in der Pipeline...)

WEIRD: Dies und das. "Reservoir Dogs meets Cthulhu" ist noch eine Option, ansonsten sieht momentan am Vielversprechendsten eine Geschichte um zwei Bibliothekare aus. Nein, wirklich. Und es ist Cthulhupunk, wenn man das so sagen darf...

Donnerstag, April 15, 2010

Redmask :: Ready to Kill

Der Erfolg und der schöne Tradedress, der sich für REDMASK entwickelt hat, erfüllt alle Beteiligten mit einem bescheidenen, aber vehementen Quantum Stolz. Leute, wir sind cool, tätowieren wir uns auf die Unterarme und wispern es einsamen Wanderern nachts in die Ohren. Derweil diese schreiend davon rennen, nippen wir an unserem Absinth und ergehen uns in Phantasien, was wir aus REDMASK noch machen können. Ein wegweisendes Magazin - wie Blackmask, nur röter? Oder etwa ein Spin-Off? REDMASK als Redmask, der Charakter? Es gab ja schon mal einen Charakter namens "Red Mask" - eine Rolle des Westernhelden Tim Holt, dessen Bekanntheit die seines Vorbildes in den Comics bei weitem überdauerte. Was für eine Figur wäre dieser Redmask denn? Spekulieren wir mal weiter... in einem alten Shadow-Comic haben wir noch eine Figur mit diesem Namen gefunden, dessen Optik dem von uns präferierten recht nahe käme...

Donnerstag, März 25, 2010

Printjob :: Failure to Communicate

Für den Maschinen-Engel (und alle anderen, die mich auf die eine oder andere Form anschrieben.)

Als ich vor einiger Zeit die zweite Ausgabe von REDMASK beim Vertriebspartner meines Vertrauens ;-( veröffentlichte, tat ich dies mit einem Gefühl der Befriedigung und Freude, endlich einige der sperrigsten Manuskripte, die NEMED HOUSE je vorlagen, glücklich „ins Bett gebracht“ zu haben. Nicht nur ich, sondern auch einige Leser hatten damit fast schon nicht mehr gerechnet: Zieldatum für die zweite Ausgabe war eigentlich der Maitag, oder Halloween, auf jeden Fall das Jahr 2009. (Welche Umstände und wahnwitzigen Ideen der Einzelautoren die Ursache für diese Verzögerung waren, ist ein anderes Thema. Ich drücke hier schon genug auf die Tränendrüse.)

Kurz nach der Veröffentlichung wurde ich darauf hingewiesen, dass einige Titel aus dem Schaufenster von NEMED HOUSE verschwunden waren. Irritierenderweise musste ich feststellen, dass der Bestellstatus sich auf geheimnisvolle Weise geändert hatte und stellte ihn dementsprechend wieder um. Etwaige Bestellungen scheinen auf gleichfalls geheimnisvolle Weise von Seiten des Vertriebspartners storniert worden zu sein.

Es dauerte nun einige Tage, bis ich plötzlich eigentümliche Mails erhielt, in denen die Druckfahnen der verschollenen Schriften als fehlformatig angeprangert wurden. Das Tolle ist, es wurden sogar Dateien als fehlformatig ausgewiesen, von denen in den letzten Jahren fleißig gedruckt wurde, und seitdem nicht geändert wurden. Naja, muss ja auch keinen Sinn ergeben... Den Mails beigefügt waren vom Vertriebspartner generierte Druckfahnen, die sich eigentlich in nichts von denen unterschieden, die moniert wurden. Seltsam und seltsamer.

Nach einiger Zeit in internationalen Foren stellte ich Folgendes fest: Die Programme, die von meinem geschätzten Vertriebspartner für die Erstellung der Druckfahnen benutzt werden, unterscheiden sich vom technischen Standard – ja eigentlich von so ziemlich jedem – darin, dass sie beschnittene bzw. gelöschte Seitenabschnitte nicht als gelöscht erkennen. Das ist dann das große Geheimnis der Fehlformatigkeit: Die Programme erkennen eine so genannte Mediabox, die größer ist als das Seitenformat und so ziemlich genau gar nichts enthält. Leere also. Leeeeeeeeeeer. Und diese Leere meint man drucken zu müssen.

Dies ist also der Ungeist, der die Publikationen der letzten Wochen verfolgt: Der Geist der Leere, der Druckauftrag des Nicht-Existenten, die Unfähigkeit zweier Programme, verständlich miteinander zu sprechen.

Mit einem der berühmtesten Zitate der Filmgeschichte: „Some men you just can't reach.
So you get what we had here last week, which is the way he wants it... well, he gets it.
I don't like it any more than you men.“

Ja, ich auch nicht.

Mittwoch, März 03, 2010

Redmask 2 :: Cover

Redmask 2 :: Instrumentarium

REDMASK Pulp Magazin.
Phantastische und unheimliche Erzählungen. NEMED HOUSE HAMBURG 2010.
Deutschsprachiges Magazin in Buchform (Paperback, Anthologie) Ausgabe Nr. 2, Maitag 2010


DAS PRÄTORIUS-EXEMPLAR ist eine weitere Erzählung um Maximilian Gumbel, den okkulten Detektiv. Die Hauptrolle hier spielt Friedrich Wilhelm von Junzt und sein Buch „Von Unaussprechlichen Kulten“ (Düsseldorf 1840, späteren Ausgaben, in englischer Sprache unter dem Namen „Nameless Cults“). Dies wurde auch bereits von anderen Autoren verarbeitet. Hierbei zu erwähnen wären „The Black Stone“, „The Thing on the Roof“ von R.E.Howard, „Zoth-Ommog“, „The Thing in the Pit“ von L. Carter, sowie „Out of the Aeons“ von H.Heals und H.P.Lovecraft u.a.

DER GEFANGENE DER KASBAH ist eine experimentelle Kurznovelle, die Antwort auf die Frage gibt: „Was, wenn William S. Burroughs, und nicht H.P.Lovecraft ‚The Call of Cthulhu’ geschrieben hätte?“ Die Geschichte entführt uns in das Beatnikmilieu der 50er Jahre, irgendwo in Marokko, irgendwann kurz nach dem Zusammen-bruch der Internationalen Zone.

DIE SÜNDEN DER VÄTER ist die erste Erzählung um Edred von Dunham, einen Kreuzritter zur Zeit von König Richard Löwenherz, eine Figur, die extra für diese Anthologie entworfen wurde. Sie reiht sich ein in die Liste historischer Abenteurer der Weird Fiction, wie sie beispielhaft von Robert E. Howard in seinen Kreuzfahrer-Novellen und den Erwählungen um Solomon Kane geschildert wurden.

GEFALLEN IST BABYLON ist eine weitere Erzählung aus der Serie um den Götter-Esser und seine Wanderungen durch Raum und Zeit. In REDMASK #01 wurde bereits die Novelle DAS GELÄCHTER DER AFFEN veröf-fentlicht. Weitere Erzählungen in Vorbereitung. © by Simon Petrarcha

AKTE „13“ bewegt sich im Grenzland zwischen Dokumentation und gleichermaßen phantastischen – aber realen – Weltanschauungen und Kulten. Was ist Wahrheit? Ab welchem Punkt hört eine literarische Fiktion auf, Fiktion zu sein und tritt in die Wirklichkeit ein? Eine faktoide Erzählung, in der man vielleicht auch etwas über das Necronomi-con lernen kann. © by Axel M. Gruner und Martin Jung

LIEBE UNTER VERDAMMTEN ist eine Erzählung der Schwarzen Romantik, die sich auf den Symbolismus und die Dekadenz des fin de siecle beruft, dabei aber versucht die schlimmsten Korruptionen ihres Stiles zu vermeiden. Die wahre Korruption, scheint es, lauert hier unter der Oberfläche. Eine weitere von Poe inspirierte Arbeit des Autoren erschien in REDMASK #01 unter dem Titel DIE AASSCHWARZEN GRUBEN. © by Martin Jung

DAS REICH DER TOTEN ist eine weitere Erzählung aus dem Zyklus um Arullu, die Erde am Ende der Zeit, wenn die Sonne nur noch altersschwach vom Himmel blinzelt und Magie und Aberglauben die Zivilisationen der Menschheit unter sich begraben haben. Die Erzählung führt uns in den fernsten Osten des letzten Kontinentes, in Länder so üppig wie die Märchen aus 1001 Nacht. In REDMASK #01 wurde bereits die Geschichte DIE SÜMPFE VON MANOU veröffentlicht. Weitere Erzählungen in Vorbereitung.

DIE IM DUNKLEN REISEN führt uns in die blutige Zeit der jakobitischen Unruhen und des Spanischen Erbfolgekrieges. Es ist eine schwarze Komödie der Sitten, in der sich ein ehrlicher Straßenräuber plötzlich von dem Gefährt überfallen und verfolgt sieht, das er eigentlich ausrauben wollte. Eine sehr gewalttätige Erzählung, wie es scheint, aber das Unbehagen, das den Leser überkommen mag, entsteht eher aus der offensichtlichen Zeitlosigkeit der geschilderten allgemeinen Verrohung.

DER SELTSAME FALL DER PERIPHERON bildet den Abschluss dieser Anthologie, eine seltsame kleine Erzählung aus einer eigenartigen Zukunftswelt, die den Kolonialismus des 19. Jahrhunderts nonchalant zu den Sternen gebracht hat. Zusammengebraut wurde sie als Hommage an die Planetengeschichten der 30er Jahre, wie sie selbst H.P. Lovecraft und C.A. Smith verfassten. Der Name des Planeten in dieser Geschichte ist Necronomiconne – das sollte doch alles erklären, oder? © by Simon Petrarcha und Axel M. Gruner

Redmask 2 :: Hauptseite

REDMASK Pulp Magazin
Phantastische und unheimliche Erzählungen.
Deutschsprachiges Magazin in Buchform (Paperback, Anthologie)
Ausgabe Nr. 2, Maitag 2010



  • HIER finden Sie eine kurze Übersicht über alle Geschichten unserer neuen Anthologie.
  • HIER finden Sie das Titelbild der zweiten Ausgabe.
  • HIER können Sie die zweite Ausgabe bei Lulu.com bestellen.

Samstag, November 07, 2009

Working...

Habe seit drei Tagen darüber meditiert, was ich machen kann ohne eigenen Computer...
Habe mehrere Altwerke unseres Autorenkollektivs angesehen (schreibmaschinengeschrieben)... dachte darüber nach, welches man abtippen und neu bearbeiten könnte... habe vier davon eine Abfuhr erteilt...
Aber gut genug für den Blog sind sie noch...

Donnerstag, Mai 14, 2009

Redmask 2 :: Update

Die zweite Ausgabe des Pulp-Magazins "REDMASK" ist in Vorbereitung. Hier schon mal ein Überblick über die bislang gesammelten Erzählungen. Weitere Erzählungen werden momentan redigiert oder noch vollendet. Mehr dazu demnächst an diesem Ort.

DAS PRÄTORIUS-EXEMPLAR ist eine weitere Erzählung um Maximilian Gumbel, den okkulten Detektiv. Die Hauptrolle hier spielt Friedrich Wilhelm von Junzt und sein Buch „Von Unaussprechlichen Kulten“ (Düsseldorf 1840, späteren Ausgaben, in englischer Sprache unter dem Namen „Nameless Cults“). Dies wurde auch bereits von anderen Autoren verarbeitet. Hierbei zu erwähnen wären „The Black Stone“, „The Thing on the Roof“ von R.E.Howard, „Zoth-Ommog“, „The Thing in the Pit“ von L. Carter, sowie „Out of the Aeons“ von H.Heals und H.P.Lovecraft u.a.

DIE SÜNDEN DER VÄTER ist die erste Erzählung um Edred von Dunham, einen Kreuzritter zur Zeit von König Richard Löwenherz, eine Figur, die extra für diese Anthologie entworfen wurde. Sie reiht sich ein in die Liste historischer Abenteurer der Weird Fiction, wie sie beispielhaft von Robert E. Howard in seinen Kreuzfahrer-Novellen und den Erwählungen um Solomon Kane geschildert wurden.

GEFALLEN IST BABYLON ist eine weitere Erzählung aus der Serie um den Götter-Esser und seine Wanderungen durch Raum und Zeit. In REDMASK #01 wurde bereits die Novelle DAS GELÄCHTER DER AFFEN veröffentlicht. Weitere Erzählungen in Vorbereitung. © by Simon Petrarcha

DAS REICH DER TOTEN ist eine weitere Erzählung aus dem Zyklus um Arullu, die Erde am Ende der Zeit, wenn die Sonne nur noch altersschwach vom Himmel blinzelt und Magie und Aberglauben die Zivilisationen der Menschheit unter sich begraben haben. Die Erzählung führt uns in den fernsten Osten des letzten Kontinentes, in Länder so üppig wie die Märchen aus 1001 Nacht. In REDMASK #01 wurde bereits die Geschichte DIE SÜMPFE VON MANOU veröffentlicht. Weitere Erzählungen in Vorbereitung.

DER SELTSAME FALL DER PERIPHERON bildet den Abschluss dieser Anthologie, eine seltsame kleine Erzählung aus einer eigenartigen Zukunftswelt, die den Kolonialismus des 19. Jahrhunderts nonchalant zu den Sternen gebracht hat. Zusammengebraut wurde sie als Hommage an die Planetengeschichten der 30er Jahre, wie sie selbst H.P. Lovecraft und C.A. Smith verfassten. Der Name des Planeten in dieser Geschichte ist Necronomiconne – das sollte doch alles erklären, oder? © by Simon Petrarcha und Axel M. Gruner

Samstag, April 04, 2009

Neue Bücher - in Arbeit

Gerade in Arbeit: Neben verschiedenen versprochenen und teilweise überfälligen Aufträgen bin ich gerade dabei REDMASK No. 2 zu setzen. Momentan fehlen noch einige Texte bzw. sind zur Korrektur gerade an die Autoren zurück. Ziel der Ausgabe ist es, die Genre- bzw. Subgenrekonventionen etwas zu pushen. Ich hatte ja schon erwähnt, dass der „hilflose Held“ in lovecraftesker Prosa inwzischen ausgedient haben sollte. Und ich habe es mir auch noch wahnwitzigerweise in den Kopf gesetzt, mal wieder eine meiner zahlreichen literarischen Jugendsünden ins 21. Jahrhundert zu retten. Dass sie dabei komplett umgeschrieben werden muss, ist Ehrensache. Ich suche gerade in meiner Bibliothek nach alten Orientabenteuern von Robert E. Howard, um den Spaßfaktor zu erhöhen und mir noch mehr Arbeit zu machen. Andererseits: Im Original ging es um die erste Begegnung mit Superbären. Ob ich das noch toppen kann?

Item: Wenn ich mit den Superbären :-) nicht weiterkomme, kämpfe ich mit einem weiteren Publikationsprojekt, das sich ergeben hat, indem ich einige halbfertige Manuskripte aus dem Archiv zusammengeworfen habe und versuche wohlfein zu einer mehrbändigen Ausgabe zu verknüpfen. Da heißt es in alten Manuskripten blättern, Sachen einscannen und Kontakt aufnehmen mit Leuten, mit denen ich seit fast 20 Jahren keinen Kontakt mehr habe oder die inzwischen schon auf anderen Existenzebenen wohnen. Mit dem heutigen Tag bin ich bei einem Manuskriptstapel von ca. 450 Seiten, das sind also locker zwei Bände, es wird aber wohl auf drei hinauslaufen. Mehr Infos und ein paar Bilder später an dieser Stelle…

Sonntag, Dezember 14, 2008

Nemed House am 3. Advent

Die Weihnachtszeit naht mit strengen Stiefelschritten, und da wir pünktlich zur Wintersonnenwende umziehen und wohl auch erst nächstes Jahr wieder ins Netz kommen können, lassen Sie mich Ihnen, geneigter Leser, einige Dinge erwähnen, die erst in den kommenden Wochen an Wichtigkeit gewinnen werden, ihnen aber jetzt schon zur gütigen Kenntnisnahme vorgelegt werden sollen. (Die Deutschlehrer mögen den vorstehenden Satz entschuldigen, es ist schließlich der 3. Advent, und der übermässige Konsum von Weihnachtsliedern von Nat "Kind" Cole und Dean Martin tut sein übriges...)

Die letzten Wochen standen hier vor allem im Zeichen des bevorstehenden Umzugs mit dem Transport unzähliger Bücherkisten; der mehrmonatige Renovierungsprozess steht kurz vor dem Abschluss. Zeit für einen Augenblick, innezuhalten und nachzusehen, was an anderen "auf andere Art wichtigen" Projekten liegengeblieben ist.

  • Derweil REDMASK No.1 von den Lesern und auch den strengen Kritikern des Genres sehr wohlwollend aufgenommen wurde, bleibt der bittere Geschmack eines erschwerten und unnötig komplizierten Vertriebes. Zudem musste ich inzwischen feststellen, dass der Farbdruck des Titelbogens beträchtlich dunkler ausgefallen ist, als es eigentlich sein sollte. Um dies auszugleichen, habe ich eine verbesserte Version des Titelbildes mit leicht geänderten Proportionen (besserer Kontrast und Intensität) vorbereitet. Zum Jahresanfang geht die verbesserte Version von REDMASK No. 1 dann online, zudem erarbeite ich weitere Wege, zu einem vernünftigen Preis an die Bücher zu kommen.
    Avisiertes Veröffentlichungsdatum von REDMASK No.2 ist der 1. Mai (Beltane) 2009.
    Ein deutlich "pulpigeres" Titelbild liegt bereits vor, Manuskripte können noch eingereicht werden.


  • Die erste (Promo-)CD des Baltimore Gun Clubs steht ebenfalls kurz vor der Veröffentlichung. Das Aussteigen eines Gitarristens und "Anlernen" des neuen hat den ganzen Prozess verzögert, andererseits hat die Band daran musikalisch wohl durchaus gewonnen. Unter diesen veränderten Voraussetzungen war es jedoch auch erforderlich, fast alle bisher aufgenommenen Spuren noch einmal zu überarbeiten oder gar komplett neu aufzunehmen. Momentan stehen für mich noch drei Gesangsspuren aus, die ich hoffe, morgen aufzunehmen. Mit ein wenig übermenschlicher Anstrengung unseres Producers und Mastermixers könnte die CD sogar dieses Jahr noch fertig werden. (Überanstreng' Dich nicht, Henning...)
    Vorgesehener Titel für die Debüt-CD ist "Bulletride", das Album umfasst 6 bis 8 Songs.

Alles in allem, 2008 ist weniger fertig geworden als geplant, aber was fertig geworden ist, ist schon recht gut. Raum für Verbesserungen und weitere Vielfalt ist für's Frühjahr 2009 vorbehalten. Und da bis jetzt alles so geworden ist, wie ich es mir vorgenommen habe, bin ich guten Mutes - auch was den Geheimen Meisterplan 2009 betrifft.

Ach übrigens... wussten Sie, dass das Weihnachtslied "God rest ye merry gentlemen" eine Basis der Komposition des kryptischen Rockklassikers "In-A-Gadda-Da-Vida" ist?
Wieder was Nützliches dazugelernt, um lästige Pausen im Small Talk zu überbrücken.
In diesem Sinne: eine besinnliche Vorweihnachtszeit und Bona Saturnalia. Mazel Tov!

Mittwoch, November 26, 2008

Nemed Books Update (1)

Wie ich zwischenzeitlich feststellen musste, sind bei Lulu.com die Preise deutlich angezogen worden, was somit auch die Realpreise der Bücher von NEMED HOUSE steigen lässt, ohne dass ich darauf Einfluss nehmen konnte. Das ist bedauerlich, denn Interesse eines Autoren und eines Verlages ist es ja, dass möglichst viele Leser ihre Erzeugnisse bekommen können. zusammen mit dem bereits mehrere Male vorgebrachten Argument, dass Lulu-Erzeugnisse bei guter Qualität doch recht umständlich zu bekommen sind, sehe ich mich in der bemeitleidenswerten Lage, mir so schnell wie möglich zu überlegen, wie man diesem Mißstand Abhilfe leisten kann. Ich habe jetzt erstmal den Preis runtergeschraubt und überlege mir nun, wie ich die Bücher in den freien Handel überleiten kann. Wenn das alles funktioniert, gibt es dann eine Neuausgabe der 1. Ausgabe von REDMASK mit neuem Titelbild, und zum 1. Mai die nächste, zweite, Ausgabe.
Weitere Informationen natürlich an diesem Ort und auch per eMail...