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Samstag, November 25, 2017

Verlorene Welten :: 35 Jahre SF

Neu bei Nemed House im November!

NEMED HOUSE veröffentlicht zu Ehren von 35 Jahren SF
»VERLORENE WELTEN«
Raritäten und Obskuritäten von AXEL M. GRUNER.

WIR SEGELN UNTER SCHWARZER FLAGGE AUS VIER ELLEN DRACHENHAUT!

Die Reise geht bis zum Abgrund der Welt und jenseits aller Träume! Es gibt unbekannte Länder und ganz neue Universen zu erforschen, die bislang nur wenige zu sehen bekommen haben! Ein Barbar namens Adam auf dem fernen Planeten Xeggrairé... Neues von Lord Dunsanys ›Göttern von Pegana‹... Ein Reiseführer zu den Ländern auf der Rückseite des Mondes... Eine weitere unerhörte Legende aus Arullu, der Welt am Ende der Zeit... Das Geheimnis eines Ewigen Helden, der unter anderem auch ›Luzifer‹ heißt... Dies sind nur einige der bisher unveröffentlichten Fantasy-Geschichten von Axel M. Gruner, in denen die ganze Vielfalt des Genres und all seiner erstaunlichen Facetten zur Geltung kommt. Ein Nemed House Fantasy Buch



Ein NEMED HOUSE Fantasy Buch.


"Verlorene Welten" ist ab heute direkt über den internationalen Druckdienst lulu.com erhältlich HIER.

Freitag, Mai 17, 2013

Freitag, April 26, 2013

Redmask 4 :: Hauptseite

REDMASK Pulp Magazin
Phantastische und unheimliche Erzählungen.
Deutschsprachiges Magazin in Buchform (Paperback, Anthologie)
Ausgabe Nr. 4, Sommer 2013


  • HIER finden Sie eine kurze Übersicht über alle Geschichten unserer neuen Anthologie.
  • HIER finden Sie das Titelbild der vierten Ausgabe.
  • HIER können Sie die vierte Ausgabe bei Lulu.com bestellen.

Donnerstag, April 25, 2013

Redmask 4 :: Instrumentarium

REDMASK. Phantastische und unheimliche Erzählungen. NEMED HOUSE 2013.
Deutschsprachiges Magazin in Buchform (Paperback, Anthologie) Ausgabe Nr.4.


KFAG'N THORU – DER UNTER DEM BERG LEBT ist eine Erzählung der klassischen Weird Fiction oder Literatur der Angst. »Die – äußere Thematik spannt sich von Lovecraftschen Göttern über fantastische Anderwelten bis hin zu Welten der Zukunft, aber die eigentliche – innere – Thematik rankt sich um die Angst in all ihren Formen: Angst vor dem Unbekannten, Angst vor dem Ungeheuer in sich selbst, Angst vor dem Schatten an der Wand … und die Überwindung der Angst.« Diesen Worten von Hans Dieter Römer bleibt wenig hinzuzufügen. Sie finden sie neben anderen weird fiction-Erzählungen in seinem Kindle-Ebook »Der Jesus-Vampir«. © H.D. Römer.

DAS HEXENHAUS IN ARKHEIM bringt uns direkt in eine seltsame Parallelwelt zu Lovecrafts unheimlichem Neu-England, nur direkt vor unserer Tür. Die Idee eines deutsch(sprachig)en Lovecraftlandes ist faszinierend – bereits dafür kann man dem Autoren dankbar sein. Dass er sie REDMASK als erstes zur Veröffentlichung angeboten hat, macht uns sehr glücklich. Weitere Veröffentlichungen von Peter Stohl sind u.a. die Kurzgeschichten »Kreatur der Dunkelheit«, »Blasse Gesichter« oder »Tod in den Dünen«, die in Anthologien des Sphera Verlages (www.sphera-verlag.de) erschienen sind. © by Peter Stohl

NACHT IM DRACHENHAUS ist eine weiterer Fall für Detective John Cullen gegen die ›Weird Menace‹, die düstere Bedrohung der Pulp-Magazine der Vorkriegszeit. Ebenso wie ihr Protagonist basiert die Erzählung auf Motiven von Robert E. Howard, dem Erfinder von Conan und König Kull. Eine weitere Novelle um John Cullen, NACHT IN DEN DAGOTH HILLS, erschien in REDMASK #3

MORGENLANDFAHRT REDUX führt uns auf verwirrende – vielleicht lyrische – Weise hin zum Plateau von Leng, das jedem eingefleischten Horroristen aus verschiedenen widersprüchlichen Erwähnungen in Werken so unterschiedlicher Autoren wie Lovecraft oder Stephen King geläufig sein sollte. Allerdings würde nur ein Ikonoklast taoistische Mythologie und tätliche Angriffe gegen Hermann Hesse mit einmischen. Eine Sammlung der Punk-Lyrik des Autoren erschien als NEMED HOUSE SINGLE unter dem Titel DIE ELEKTRISCHE KREUZIGUNG. © Konstantin Aura

NEULICH BEIM TOTENGERICHT ist das seltene Beispiel eines fast vergessenen Genres, der so genannten Bangs’schen Phantasie (nach John Kendrick Bangs und seinem Roman A HOUSE-BOAT ON THE STYX). Sie berichtet aus einem phantastischen Jenseits, vom Leben nach dem Tode – und manchmal auch vom Tod nach dem Leben. Für die Veröffentlichung wurde die ursprüngliche, gleichnamige Kurzgeschichte komplett überarbeitet. EPILOG IN DER VORHALLE entstammt dem gleichen Material. © Aunda Kuk

DAS SCHIFF AUS ARGOTHROND ist eine weitere Erzählung aus dem Zyklus um Arullu, die Erde am Ende der Zeit. Weitere Erzählungen wurden bereits in den vorhergehenden Ausgaben von REDMASK sowie in dem Einzelband PLANET DER VERDAMMTEN veröffentlicht. Eine neue Detailkarte ist der Erzählung beigefügt. Ihr voraus geht das Gedicht DIE STADT IM MEER von Edgar Allan Poe in der Übertragung von Hedwig Lachmann (1865-1918).

DAS LICHT DER MENSCHEN ist eine neue Erzählung aus der Serie um den Götter-Esser und seine Wanderungen durch Raum und Zeit, extra für diese Veröffentlichung geschrieben, weil anderes Material noch nicht erhältlich war. Chronologisch folgt diese Erzählung GEFALLEN IST BABYLON, das wir in REDMASK #02 abgedruckt haben. © by Simon Petrarcha
FLIXUS ist die letzte Erzählung um Maximilian Gumbel, den okkulten Detektiv, die bislang verfasst wurde. Sie basiert, wie so viele seiner Fälle, auf wahren Begebenheiten. Weitere Erzählungen wurden bereits in den vorhergehenden Ausgaben von REDMASK veröffentlicht.

KRIEGSENDE ist respektvoll Wolfgang Borchert gewidmet. Es ist eigentlich keine phantastische Erzählung, sondern ein literarisches Experiment, mit dem der Autor einem selbst erklärten James Joyce-Fan eins auswischen wollte. Andererseits, vielleicht ist es auch eine besonders raffinierte Zombiegeschichte. Wir wollen uns um so kleinliche Details nicht streiten.

Dienstag, Juli 31, 2012

Redmask 3 :: Hauptseite

REDMASK Pulp Magazin
Phantastische und unheimliche Erzählungen.
Deutschsprachiges Magazin in Buchform (Paperback, Anthologie)
Ausgabe Nr. 3, Sommer 2012


  • HIER finden Sie eine kurze Übersicht über alle Geschichten unserer neuen Anthologie.
  • HIER finden Sie das Titelbild der dritten Ausgabe.
  • HIER können Sie die dritte Ausgabe bei Lulu.com bestellen.

Redmask 3 :: Cover


Update: Das in der Vorankündigung bereits bekanntgegebene Cover für REDMASK #3 wurde noch einmal zurückgezogen, weil darauf hingewiesen wurde, dass das gemeinfreie Originalbild bereits schon von einem anderen Verlag verwendet wurde. Da die titelgebende Novelle "Nacht in den Dagoth Hills" sich jedoch direkt auf das Bild bezieht, wurde das Cover dementsprechend verändert und neugestaltet.

Mittwoch, Mai 30, 2012

Redmask 3 :: Instrumentarium

REDMASK Pulpmagazin.
Phantastische und unheimliche Erzählungen. NEMED HOUSE 2012.
Deutschsprachiges Magazin in Buchform (Paperback, Anthologie) Ausgabe Nr.3.

DIE LEIBER-PAPIERE, die an drei Stellen dieser Ausgabe von REDMASK verteilt stehen, verbergen hinter der Typographie von Poesie die wortmagischen Beschwörungen eines Großmeisters der Phantastik. Aus der Sammlung von Satzfragmenten aus den Mythosgeschichten von Fritz Leiber (* 24. 12. 1910 – † 5. 9. 1992) entsteht die Liturgie eines Dunklen Kultes. Oder Cthulhu Dada.

EIN TRAUM VOM STERBEN ist eine Geschichte des ‚kosmischen’ Grauens, wie es H.P.Lovecraft exemplarisch vorgeführt hat. Das physikalische Ungeheuer, das hier vorgeführt wird, hat aber auch einige stilistische Berührungspunkte zu den eher offenen „Traumwelt“-Erzählungen des gleichen Autoren.

NACHT IN DEN DAGOTH HILLS ist eine Geschichte der so genannten ‚Weird Menace’, wie sie erfolgreich in den 30er Jahren die Magazinständer füllten. John Cullen, der ‚Schwarze Bulle’ ist jedoch nicht der blutleere Intellektuelle, der uns in so vielen Geschichten dieses und anderer Genres begegnet; er ist ein Tatmensch, wie ihn Robert E. Howard, der Erfinder von Conan und König Kull, so trefflich zu schildern vermochte. Weitere Erzählungen um John Cullen sind in Vorbereitung, darunter ein Remake einer Originalerzählung von Howard.

NACHRICHT, GEFUNDEN IN EINER AUSGABE VON ‚AZATHOTH’ ist eine eher ungewöhnliche Studie der Entwicklung eines Kultisten – wir sehen Parallelen zu den Terroristen unserer Zeit, nur ist es nicht Terror, den wir verbreiten wollen, sondern Horror. Sind wir die neuen „Horroristen“? Der mythologische Bezug ist eher dezent, erschließt sich aber sofort, wenn man die Zeichen (und Fußnoten) zu deuten weiß. © by Axel M. Gruner nach einer Vorlage von B. Schnitzer, die bei der Redaktion einer Veröffentlichung unseres Schwesterverlages MIRKRUNA PRESS entdeckt wurde.

DIE SCHÄTZE DES TEZCATL ist eine weitere Erzählung aus dem Zyklus um Arullu, die Erde am Ende der Zeit, wenn die Sonne nur noch altersschwach vom Himmel blinzelt und Magie und Aberglauben die Zivilisationen der Menschheit unter sich begraben haben. Die Erzählung führt uns zum Haimeer in der Mitte des letzten Kontinentes. Weitere Erzählungen wurden bereits in den vorhergehenden Ausgaben von REDMASK sowie in dem Einzelband PLANET DER VERDAMMTEN veröffentlicht. Eine neue Detailkarte ist der Erzählung beigefügt.

EHHONEK ist eine kurze, aber prägnante Geschichte, deren Ende weniger überraschend als unausweichlich ist. Wir wollen aber auch die kurzen phantastischen Skizzen nicht vergessen, für die diese Art von Medium auch geschaffen wurde. © by Martin Jung

DER DÜNNE, WEISSE HERZOG ist eine dunkle Phantasie, in der sich Poe mit der latenten Klaustrophobie Kafkas vermischt. Es ist auch ein Märchen, aber niemand lebt hier glücklich bis an sein Lebensende. © by Martin Jung.

SCHICKSAL, WIE DER MOND… ist eine weitere Erzählung aus der Serie um den Götter-Esser und seine Wanderungen durch Raum und Zeit. In REDMASK #01 wurde die Novelle DAS GELÄCHTER DER AFFEN veröffentlicht, in REDMASK #02 die Erzählung GEFALLEN IST BABYLON. Chronologisch schließt diese Erzählung an eine bis dato noch unveröffentlichte Novelle an, in der der Götter-Esser sich in einer Welt wieder findet, die an Tolkiens Mittelerde erinnern mag. © by Simon Petrarcha

DIE ZEIT IHRES UNGLÜCKS ist eine weitere Erzählung um Edred von Dunham, einen Kreuzritter zur Zeit von König Richard Löwenherz. Sie reiht sich ein in die Liste historischer Abenteurer der Weird Fiction, wie sie beispielhaft von Robert E. Howard in seinen Kreuzfahrer-Novellen und den Erwählungen um Solomon Kane geschildert wurden. Die erste Geschichte um den Ritter wurde in REDMASK #02 unter dem Titel DIE SÜNDEN DER VÄTER veröffentlicht.

DAS LIED DER NACHT (Version b) ist eine weitere Erzählung um Maximilian Gumbel, den okkulten Detektiv. Sie basiert, wie so viele seiner Fälle, auf wahren Begebenheiten. Weitere Erzählungen wurden bereits in den vorhergehenden Ausgaben von REDMASK veröffentlicht.

DER LETZTE EGO-SHOOTER ist in der gleichen zeitlosen Manie geschrieben worden, die sich unweigerlich entwickelt, wenn man zu viele Stunden vor dem gleichen Bildschirm sitzt. Es ist auch eine verspätete Liebeserklärung an die Pixelästhetik der ersten Ballerspiele, ‚Unheil’ sei ihr Name. Eine andere Splatterpunk-Geschichte erschien in REDMASK #01 unter dem Titel ARACHNOPHOBIE. © by Martin Jung

Donnerstag, September 01, 2011

Arullu - Die Serie


Fern, fern von hier, durch namenlose Abgründe von Raum und Zeit von uns getrennt, an einem Punkt, den man das Ende der Zeit nennt, wenn der Strom der Zukunft versiegt und spärlich wird, werden alle Inseln dieser Erde vom zurückweichenden Meer und der Rotation ihrer Achse zu einer einzigen zusammengepresst werden, und ein Mann wird kommen, der sein Banner über allen Ländern dieses letzten Kontinentes errichten wird.
Arull wird man ihn nennen, den Eroberer, und er wird hundert Jahre regieren, bevor ein roter Komet aus dem Himmel fallen wird und ihn und seine Hauptstadt zerschmettert. Und dies sind die Länder, die Arull eroberte; ein letzter Kontinent unter einer schwachen, rötlich glosenden Sonne, der langsam aber sicher von Eis verkrustet wird und alle Spuren des Lebens verliert; ein Hort der Melancholie, eine Heimat der Sorgen und des Selbstmordes, benannt nach ihrem Eroberer ARULLU...



Alle Geschichten
Juvenalia

.A1. Der Stein [1984]
.A2. Der Pilz [1984]
.A3. Wenn die Götter rasen [1984]
.A4. Die Gärten von Maaal [1985]
.A5. Der Taucher [1985]
.A6. Der Schatz des Tezcatl [1985]
.A7. In der verlassenen Stadt [1985]
.A8. Die Stadt [1985]
.A9. Der Bestienstein [1985]
A10. Auf der Suche nach der verlorenen Seele [1985]
A11. Arne Scaevola [1987]
A12. Das Haus zur Roten Tür [1988]
A13. Von Wölfen gejagt [1988]
A14. Totenheer [1988]
A15. Totenherbst [1988]
A16. Liebe unter Verdammten [1988]
A17. Tlatoc Hen [1989]
A18. Der Schwarze Wagen [1989]

Adult
A19. Der Stein vom Aldebaran [1990] (NF 1)
A20. Die Sümpfe von Manou [1990] (NF 2)
A21. Xowóstoron [1990]
A22. Planet der Verdammten [1990]
A23. Das Reich der Toten [1992] (NF aus einer anderen Serie)
A24. Die Pilze von Abaddon [2001] (NF aus einer anderen Serie)
A25. Die Sümpfe von Manou [2007] (NF 20)
A26. Reich der Toten [2009] (NF 23)
A27. Xowostoron [2010] (NF 21)
A28. Planet der Verdammten [2010] (NF 22)
A29. Die Pilze von Abaddon [2010] (NF 24)
A30. Der Stein vom Aldebaran [2010] (NF 19)


Unvollendet
--. Jephthas Sonne (Novelle)
--. Die Hexe von Kalfor (Novelle)
--. "Mazulibaliphos" (Arbeitstitel)
--. Die Pflanzen von Yongdai (aus einer anderen Serie) 
--. Schwerter von Katmandu (NF 17)
--. Götter der Hohlwelt (NF aus einer anderen Serie)
--. Die Schätze des Tezcatl (NF 5,6,8)

Umgeändert
--. Liebe unter Verdammten [2009] (NF 16 von Martin Jung)
--. Die im Dunklen reisen [2010] (NF 18)

Weiteres thematisch verbundenes Material vorhanden. / Stand: 01.09.2011

Sonntag, März 27, 2011

Oh mein Gott

gerade gefunden in CTHULHU-LIBRIA März 2011

Lovecraftsche Vorschau 11/12
NEMED HOUSE
-Redmask 3 (Pulp Magazin) - Anthologie (Hrsg. Axel M. Gruner), Seitenanzahl noch unbekannt, 1. Mai 2011

Verdammt, wer hat das Erscheinungsdatum verraten? Wer hat sich verplappert? Ich greife mir sofort mein Handy und klingele den Rest der Bande wieder aus den Betten, damit sie weiterschreiben. Simon? Martin? Man ist uns auf die Schliche gekommen...

Mittwoch, März 16, 2011

work progress

Angekündigte Neuerscheinungen bei NEMED HOUSE:
  • UNTER DEM BRUNNEN :. Neuausgabe in international verfügbarem Format. Es ist nicht vorgesehen, den Text der Novelle zu ändern (außer Tippfehler). Zusätzliches Material beschränkt sich auf Anhänge.
  • REDMASK #3 :: Neuer Erscheinungstermin ist der 1. Mai, wie im Jahr zuvor. Eingereichte und gesetzte Stories bis jetzt: "Schicksal, wie der Mond..." (Götter-Esser), "Die Leiber-Papiere", "Das Lied der Nacht" (Maximillian Gumbel), "Das Abenteuer der Schwarzen Muse" (der Absinth-Detektiv), "Der dünne, weiße Herzog", "Ehhonek", "Der Liebhaber" (Ritter Godwinson), und als besonderes Bonbon "Der Tag des Drachen" von Olaf Franke.
  • DER GÖTTER-ESSER :: Der erste Roman um den Götter-Esser! Weitere Details und der finale Titel demnächst an dieser Stelle von Simon.

Donnerstag, Januar 27, 2011

Lovecraftiana in der roten Maske

In einem Leserbrief zu einer früheren Ausgabe von REDMASK wurde bereits die Frage gestellt, welche von den veröffentlichten Erzählungen tatsächlich "konkret" dem Cthulhu-Mythos oder der Lovecraftiana zuzuordnen sind. Eine unschuldige, vielleicht ein wenig frustrierte, aber doch sicherlich sinnvolle Frage, die jedoch auch die Erzähler selbst in einen Zustand kognitiver Dissonanz stürzen muss. Irgendjemand ist uns auf die Schliche gekommen, hallt es panisch durch die Telefonleitungen, wie kommen wir da wieder raus…?

Es ist wahr: es sind nicht nur die Leser, sondern auch die Autoren, die bei einigen Fabeln lähmende Unsicherheit empfinden, ob es sich um authentische Lovecraftiana oder nur um eine erstaunliche Simulation handelt; literarisches Mimikry, bizarre autoerotische Cargokulte alternder Fanboys, die die Erkennungszeichen ihrer Götter reproduzieren, ohne ihre Funktion zu kennen. (Hinweis: sie haben keine.) Können wir das bitte klären?


Martin Jungs „Die Aasschwarzen Gruben" (RM1) kommt sehr überzeugend mit einem Lovecraft-Zitat daher, aber tatsächlich gibt es keine konkrete Verbindung zum Mythos, wenn man von der Existenz endloser Höhlen voller Ghoule absieht; ähnlich steht es mit meiner hochgeschätzten „Ukkos kalte Hand“ (RM1), die zwar irgendwie den finnischen Mythos in Verbindung setzt mit dem Wendigo oder ähnlichem, die man aus mythosartigen Geschichten von Derleth u.a. kennt, aber es fehlt der letztendliche Beweis.
Ebenso grenzwertig ist „Der seltsame Fall der Periphéron“ (RM2), der in einem Pseudo-Empire-Paralleluniversum angesiedelt ist. Gut, der Planet nennt sich Necronomiconne, und der Passagier, der ‚Anzeichen der Unruhe’ aufweist, heißt Derzahla (bitte einmal rückwärts lesen), aber ist dies ein konkreter Bezug zum Mythos oder nur, wie nahe liegt, literarische Pose der Messires Gruner & Petrarcha?

In der Maximilian Gumbel-Story „Das Praetorius-Exemplar“ kommt die Mythos-Schrift „Unaussprechlichen Kulten“ des Von Junzt vor, was bedeutet, dass sie zumindest am Rand des Mythos anzusiedeln ist – weitere Geschichten um den okkulten Detektiv jedoch nicht zwangsweise. Oder doch? Und was bedeutet das dann für uns, wenn „Der Lazarus-Käfer“ (RM1) angeblich auf einer wahren Begebenheit basieren soll?

Genau umgekehrt verhält es sich mit „Das Haus im Walde“ (RM1), das thematisch und von der Detailfülle doch recht überzeugend als norddeutsche Lovecraftiana zu identifizieren ist. Der einzige konkrete namentliche Bezug zum Mythos findet sich jedoch so versteckt und ist so esoterisch, dass selbst der Autor suchen muss, um die Verbindung wieder herzustellen. Er hätte es sich es auch einfacher machen können, und unter den üblen Schriften, die im Blunck-Haus zu finden waren, ein paar der verdammten Bücher des Mythos verstecken können…
update: "Das Haus im Walde" zitiert die Leiber-Papiere, erwähnt das Ältere Pharos, Aythamaahn, Kythamil, Yaddith, die grünen Monde von Yag.

„Akte 13“(RM2) ist eine Art literarischer Doppelagent. Er beginnt mit der faktoiden Kritik an der so genannten „Gregorius-Ausgabe“ des Nekronomicons, die der Schikowski-Verlag auf die Welt gebracht hat, schnell jedoch wird klar, dass die Kritik von jemandem kommt, in dessen Universum das Kitab Al Azif mehr als nur Realität ist. Daraus folgt, dass alle weiteren vorgelegten Dokumente ebenfalls in einer lovecraftischen Welt angesiedelt sind. Die Existenz versunkener Kontinente und ihrer abscheulichen Gottheiten eingeschlossen.
update: namentlich erwähnt wird die "lemurische Gottheit" Barthanggana, die Mutter der Abscheulichkeiten, auch "Grüne Schlange" genannt.

„Der Gefangene der Kasbah“ (RM2) jedoch ist der Jackpot der Lovecraftiana in der roten Maske. Hier ist der Plot nur Nebensache, um möglichst vielseitig der Vorgabe zu entsprechen: Was wäre, wenn William S. Burroughs eine Cthulhu-Geschichte geschrieben hätte? Irgendwo in der Interzone, am Strand von Marokko: hier gibt es alles, Beatniks und Exilanten, Drogenprofessoren und Kultisten, die auf wahnwitzigen Pfeifen etwas herbeisingen wollen… Und dann sind da noch einige andere direkte Bezüge zum Mythos eingemischt, aber dezent, so dass man sie erst beim zweiten Lesen bemerken kann… oder wenn es schon längst zu spät ist…

In kommenden Ausgaben von REDMASK:  
Die Leiber-Papiere! Fischmenschen des Wold Newton! Und… Cthulhu singt!

Sonntag, Januar 23, 2011

Planet der Verdammten :: Hauptseite

PLANET DER VERDAMMTEN
und andere Geschichten vom Ende der Zeit.

  • HIER finden Sie eine kurze Übersicht über alle Erzählungen in diesem Band.
  • HIER finden Sie das Titelbild des Buches.
  • HIER können Sie PLANET DER VERDAMMTEN bei Lulu.com bestellen.

Samstag, Januar 22, 2011

Planet der Verdammten :: Inhalt

Alt und grau sind die Länder der Erde geworden, und seltsame Sterne lenken ihr Geschick...
In einer fernen Zukunft sind alle Landmassen zu einem letzten Superkontinent verschmolzen, der unter einer altersschwachen Sonne langsam dahinsiecht. Es ist eine Zeit der Magie und des Aberglaubens, und die dem Untergang geweihte Menschheit wird von den Hinterlassenschaften einer Millionen Jahre alten Geschichte und den fremdartigen Mächten eines lebensfeindlichen Kosmos bedroht.
Vier neue phantastische Erzählungen in der Tradition von Clark Ashton Smith und Jack Vance aus Axel M. Gruners Serie um die Sterbende Erde ARULLU.


XOWOSTORON. Polaris, das letzte Überbleibsel der Technischen Zivilisation wird von dem Unheil bedroht, das aus dem ewigen Eis emportsteigt. Und ein Engel erscheint, um Zeugnis der Geschehnisse zu werden...

DIE PILZE VON ABADDON. Als der alte Meister einer Gilde von Giftmischern einen Hinweis auf eine legendäre Quelle seltener Drogen findet, weiß noch niemand, auf was für unheiligem Grund sie wachsen...

PLANET DER VERDAMMTEN. Der Grüne Stern hat das Ende seines Lebenzyklus erreicht. Das Universum ist in die Zothische Zone eingetreten und der letzte Held kämpft gegen den Herren der Welt...

DER STEIN VOM ALDEBARAN. Aus dem höchsten Norden bringen Händler einen fremdartigen Stein in die Handelskontore von Kalfor. Und bei jedem, der den Stein berührt, bleibt etwas zurück. Etwas Fremdes und Tödliches...

Zusätzlich enthält PLANET DER VERDAMMTEN das Essay "Rückkehr zur Sterbenden Erde" über das "Dying Earth"-Subgenre der Phantastik.

Montag, Dezember 27, 2010

work progress

Überarbeitet: DER STEIN VOM ALDEBARAN, eine Kurzgeschichte aus der Arullu-Serie.
Aus der ursprünglichen Version aus den 90ern von 5.323 Wörtern ist eine überarbeitete und im Satzbau entholzte Version von 7.231 Wörtern geworden - nicht zu sehr, man kann das Original noch erkennen, schließlich hänge ich hieran mit kindischer Sentimentalität. Diese Story, noch unter dem feinsinnigen Titel DER STEIN war die erste Arullu-Geschichte, die ich je geschrieben habe - genau eine DinA4-Seite lang, wie so viele sin der damaligen Zeit. Ja, die 80er! Schräge Haare, schräge Musik und zwischen einem jungen Mann und seiner Schreibmaschine stand nicht mehr als ein halbierter Kanzleibogen mieses Papier zu vollständig neuen Welten.
Natürlich hätte ich diese Schnellschüsse aus der Hüfte nicht in unserer Schülerzeitung veröffentlichen sollen. Bei dem dekadenten Satzbau hat sichg sicherlich mehr als ein Deutschlehrer ein Magengeschwür geärgert - aber immerhin, ein Anfang.

Dienstag, November 16, 2010

Shortcuts November 2010

REDMASK IN PROGRESS: Leute, Leute... da wollte ich doch mal eine ganz konkrete Geschichte zum Cthulhumythos beisteuern, und dies schön mit Sekundärquellen und ähnlichem untermauern... hat eigentlich schon mal jemand angemerkt, wie ungenau oder teilweise schlicht falsch einige der Übersetzungen sind, die von Kerntexten hier verfügbar sind? Treibsand, meine Lieben, Treibsand...
Vielleicht sollte man nicht so viel Aufhebens um die ganze Sache machen, es ist ja schließlich alles fiktiv ('türlich), aber dennoch... Treibsand. Selbst die vertraulichen "Leiber-Papiere" sind nicht so exakt, wie erhofft, und versucht mal etwas herauszufinden über Carnamagos. (Ich weiß, wer er war, aber versuch' das mal einem Fanatiker zu erklären, der mit einer Handgranate in der einen und einem Plüschcthulhu in der anderen, vor Dir steht...
Und Sex mit Schoggothen? Sorry, aber das ist nicht meine Welt. Aber ich schweife ab... Treibsand...



Nice Kirby online: "I am the Gorilla Man!" Ich liebe diese alten Kurzgeschichten aus den damals üblichen Anthologien. Kurz und süß.



via Softpedia: Protected Sex Turns Women Vulnerable to Depression: Man weiß zwar nicht, wie solche Arten von Untersuchungen laufen, aber anscheinend besteht ein Zusammenhang zwischen Geschlechtsverkehr und Seelenbefinden: "This finding points to the conclusion that semen contains powerful mood-altering molecules." (Reinste Wissenschaft, meine Lieben.) Ja, Sex ist im Himmel ein Witz. Und überhaupt...

Freitag, November 05, 2010

contentTitel 2010-11-05

Titel von Nemed House Books in Science Fiction & Fantasy:
"Listenpreis: €15.00
Preis: €13.50
Sie Sparen: €1.50 ( 10% )
Versand dauert 3-5 Werktage"
Lulu.de bietet inzwischen Diskont an (wird großteilig aus den Autoreneinnahmen gezogen, aber ich sehe das durchaus als fairen Handel an.) REDMASK als Gemeinschaftsprojekt ist sowieso extrem dünn kalkuliert, aber bei anderen Titeln kann ich sicherlich noch mehr Diskont herausholen. Bitte auf Ankündigungen an dieser Stelle achten!

Dienstag, November 02, 2010

work progress

Überarbeitet: PLANET DER VERDAMMTEN, eine Kurznovelle aus der Arullu-Serie.
Aus der ursprünglichen Version aus den 90ern von 13.332 Wörter ist eine komplett überarbeitete, erweiterte und umgedichtete Version von 15.254 Wörtern geworden. Dies ging ziemlich flott, und es musste nicht wirklich etwas geschnitten werden - sorry, boys. Diese Novelle fällt ein wenig aus der Serie heraus, bildet dabei aber eine hervorragende Brücke zu anderen Novellen und zu den ursprünglichen "Dying Earth"-Stories, die dieses Subgenre begründeten.
"Planet der Verdammten" spielt zur gleichen Zeit wie die anderen Arullu-Stories, doch nicht auf unserer eigenen sterbenden Erde, sondern auf dem Planeten Thâspanaïdon (checkt die coolen Sonderzeichen!), die zu erfinden ziemlichen Spaß gemacht hat - ein abgeschlossenes, symbolistisches System, vielleicht sogar streckenweise ein wenig surreal. Vielleicht schräg, aber ich sehe die ganze Sache mit einem sentimentalen Blick, derweil ich meinen Absinth schlürfe. Mmhmm, außerirdische Weird Fiction.
Ich werde wohl heut um Mitternacht noch einmal die Xiccarph-Stories von Clark Ashton Smith lesen. Bis dahin, gute Nacht.

Sonntag, Oktober 17, 2010

Redmask Update 2010-10-17

Ausgabe #3 unseres hochgeschätzten Anthologieprojektes REDMASK ist in den letzten Wochen ein wenig ins Hintertreffen geraten. Die Zeichen stehen nicht gut, meine Lieben, es sei denn "Die Maschine" schafft es noch in einer herkulischen Anstrengung etwa hundert Seiten zu füllen. Ansonsten müssen wir das Erscheinungsdatum von Halloween einen Monat später legen. Dies hat mehrere Gründe.

GÖTTER-ESSER: Simon Petrarcha ist das für REDMASK #3 vorgesehene High Concept-Novellchen "Götter-Esser + Teleporno"  vollkommen aus dem Ruder geraten und es ist jetzt schon in der ersten Hälfte so umfangreich geraten, dass es jede Art von Anthologie sprengen wird. Da wir dem guten Mann jedoch nicht seine brillante Vision kaputtmachen wollen, sehen wir dem fertigen Werk wohlwollend entgegen und hoffen, es noch dieses Jahr als abgeschlossenen Roman in unserer Buchreihe herauszubringen. Stattdessen veröffentlicht er in REDMASK #3 eine weitere Kurzgeschichte um den Götter-Esser, in der schon einmal ein paar Andeutungen enthalten sind. Aber sie ist kurz, die Geschichte, somit fehlen uns etwa 50 Seiten.

XOLANK: Hier habe ich schon vor geraumer Zeit die Segel gestrichen, zwei Neuversionen von "Xolank" liegen auf dem Rechner, eines mit dem Titel "Das Auge im Himmel", eine Art Hard Boiles Version des ganzen. Das ganze hat sich so schleppend hingezogen, und zur Urversion der Story habe ich irgendwie keinen Zugang mehr, dass ich sie in einem Befreiungsschlag für den Oktober online gestellt habe (siehe weiter unten und oben, jeden zweiten Tag.)

FANTASY: Bei den Redaktionsbesprechungen haben wir vor langer Zeit schon vereinbart, dass nicht zuviel Fantasy in unseren Weird Fiction/ Mystery/ Fantasy-Mix einfliessen soll. Mit dem Götter-Esser haben wir prinzipiell schon einmal eine Position abgedeckt, und hier wäre nur noch Platz für eine Position traditionelle "Sword&Sorcery"-Nummer. "Adam in Xeggraire" dümpelt ein bischen vor sich hin, auch weil einige Themen der Serie inzwischen anderswo angesprochen wurden (danke, Simon!). Wir konnten uns jedoch schon vor einigen Wochen ein originelles Werk eines aufstrebenden Neu-Autoren sichern, von dem man sicherlich in Zukunft noch einiges hören wird. (Sprich: Auch hier sind noch ein paar Bücher in der Pipeline...)

WEIRD: Dies und das. "Reservoir Dogs meets Cthulhu" ist noch eine Option, ansonsten sieht momentan am Vielversprechendsten eine Geschichte um zwei Bibliothekare aus. Nein, wirklich. Und es ist Cthulhupunk, wenn man das so sagen darf...

Sonntag, Juli 11, 2010

Cut-Outs :: Die Pilze von Abaddon

Abschnitt aus dem 5. Kapitel, ersatzlos gestrichen. Und ja, es ist eine Art Gartenzwerg, wenn man genau darüber nachdenkt. Der musste aus mehreren Gründen verschwinden.

Da schrie der gute Omnos mit grausig verdrehten Augen „Herr! Herr! Seht den Pilz!“ Und dann nahm das irrisierende, grabesgleich leuchtende Licht, das aus dem Riesenpilz hervor brach, uns allen die Worte, und selbst der alte Henoch wich, wie von den Alpen der Nacht gepackt, erschreckt zurück: Phosphorlicht schimmerte in den seltsamen Ecken und Rundungen des Pilzes, und noch ein Stück wankte er, doch dann zerfetzte ein dämonischer Blitz stinkend den gewaltigen Körper des Pilzes, und das erschreckende saturnische Ereignis gebar ein grausiges Wesen, das düster und bösartig auf dem großen Schirm des zerfetzten Pilz kauerte und sein ungewöhnliches Zepter gegen uns schwang. Es war eine zwergenhafte Kreatur von wie zerfressener madenweißer Haut, deren Haupt das Wimmeln schleimiger Würmer krönte, ein morbides Gegenstück zu Medusas Schlangenhaaren.
Über das satyrhafte Antlitz der Kreatur schlich ein grausames und lüsternes Grinsen. Und dann entblößte das fahle Licht, das sein Leib ausstrahlte, die eklig bleiche Weiße seines nackten Leibes, der nur von einem Gurt um die Hüften, aus faulenden Pilzen geformt, bekleidet war. Und dann sprach die Kreatur, und ihre Stimine war alt und jung, und beides nicht, Mann und Frau und beides nicht - so wie auch sein Körper die Merkmale keines Geschlechts trug.