Freitag, Juli 03, 2009

Track der Woche

Mit Einbruch der Sommersaison veröffentlicht der Baltimore Gun Club den ersten Rough Mix seines flotten neuen Stückes "Assassin of Love" auf ihrer MySpace-Seite.
Und wer's einfach mal anhören will, klickt einfach aus den Link zum PopUpPlayer.
Ein geschichtlicher Zusammenhang zu den haschīschiyyīn der Sage besteht nicht. Andererseits, man weiss ja, was Musiker sich so zwischendurch reinziehen, nö?

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Montag, Juni 29, 2009

The Shadow over Innsmouth - das Musical

Gerade frisch hereingekommen von unserem treuen Korrespondenten Herren D. aus H. (den wir selbst schon seit geraumer Zeit nicht mehr gesehen haben - wer weiss, ob er nicht auch schon den Verlockungen des extraterrestrischen Genpools erlegen ist....)

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Samstag, Juni 20, 2009

Jack Kirby's OMAC #8


OMAC #8
Titel: “Human Genius vs. Thinking Machine!”

DC, November-December 1975
Credits: Jack Kirby (Script), Jack Kirby (Pencils), Mike Royer (Inks), ? (Colors), Mike Royer (Letters)

STORY: OMAC existiert nicht mehr! Der hilflose Buddy Blank wird durch das Kommandozentrum des grotesken, aber genialen Doctor Skuba geführt, während dieser realisiert, dass der unsichtbare Gegner, der sein Geheimversteck aufgespürt hat, eine denkende Maschine im erdorbit ist! In den Tiefen des Sanktuariums trifft Blank auf eine groteske Menagerie von Menschen die Dr. Skuba durch Atommanipulation in Monstren verwandelt hat! Brother Eye greift ein! Und in den letzten Seiten dieses Abenteuers sehen wir, wie sowohl der Satellit und die Insel Skubas vernichtet werden! DAS ENDE!!!

(Häh?)

Ja, das ist tatsächlich das Ende. Und da Kirby diese Konzepte nie wieder besuchte, werden wir nie erfahren, was oder ob er eine Fortsetzung plante. Dass OMAC wieder belebt wurde - als relativ übersichtliche SF-Serie oder auch in den letzten Jahren als Plotidee für eine der alljährlichen Superkrisen (hier hatte Batman OMAC konstruiert, hahaha) ist nicht überraschend. Aber es ist nicht Kirbys OMAC, und die Welt, die kommen wird, hat sich unserer Einsicht nunmehr entzogen...

Ich glaube, wir können hier ein wenig Verständnis für die Redakteure bei DC zeigen, die mit Kirbys extravaganten Werken zu tun hatten. Sicherlich war der Stil, den sie gewohnt haben, klinischer und kontrollierter als Kirbys grenzenüberschreitende Flut an Konzepten, aber es war ihr Stil, mit dem sie zufrieden waren. Was sollten sie denn schon mit diesem seltsamen kleinen Mann anfangen, der mehr oder weniger in Marvel ihre größte Konkurrenz aufgezogen hatte und als diese ihre größten Erfolge feierten bei DC auftauchte? Von dem Mann, der die innovatisten Superheldencomics der Sechziger erfunden hatte, wurde sicherlich erwartet, dass er da weitermacht, wo er bei Marvel aufgehört hatte. Stattliche Superhelden! Dramatische konflikte! Satanische Schurken! Stattdessen lieferte Kirby eigenartige SF-Mythologie-Epen ("Fourth World") und krude Dystopien wie "OMAC" und "Kamandi". Fast wie ein Topspieler, den ein Verein einkauft und der statt Tore zu schießen vorführt, wie toll er dribbeln kann. Bei wem war die Frustration wohl größer? Man kann wohl davon ausgehen, dass sich Kirby und die redakteure gegenseitig das Leben schwermachten - er indem er ihnen nicht das gab, was sie wollten (einen zweiten Spiderman?) und sie, indem sie ihn an allen Stellen auszubremsen versuchten. (Am Schluß haben sie ihn nicht mal seine eigenen Titelbilder zeichnen lassen!)



Und hier ist nun Kirbys letztes OMAC-Heft. Hier präsentiert er etwas, was vielleicht dem, was die Redakteure erwarteten, am nächsten kam. Es gibt sogar einen echten Superschurken anstelle der globalen Kartelle etc. wie vorhergehend. Doctor Skuba! (Nun gut, das ist kein Doctor Doom oder Red Skull oder auch nur Baron Strucker, aber immerhin...)

Und dann zerstörte Kirby die Welt, die da kommen wird.
Als ob er die Asche, die von seiner ewig glimmenden Zigarre auf sein Papier gefallen ist, wegpusten würde. Auf zu neuen Ideen...

Das Jack Kirby Museum hat auch eine stattliche Anzahl von Kopien der originalen Bleistiftzeichnungen von OMAC, die man sich hier ansehen kann:
Kirby Museum Gallery >> Pencil Art Photocopies >> OMAC

“OMAC” created by Jack Kirby. © by DC Comics. Some data courtesy of the Grand Comics Database Project

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Mittwoch, Juni 17, 2009

Auction this

Nachdem mich beim Aufräumen meiner Bibliothek ein zusammenbrechender Turm von Longboxen fast erschlagen hat, habe ich beschlossen, meine Comicsammlung auf die Hälfte oder so zu beschneiden. Ich werde also in den kommenden Wochen einen Haufen Hefte via eBay anbieten, entweder im Pack (wenn sich dies anbietet, z.B. bei abgeschlossenen Serien o.ä.) oder auch als Einzelheft á 1 Euro Startgebot.
Vielleicht ist ja für den einen oder anderen etwas dabei - der Schwerpunkt liegt bei Heften aus dem Ende der 80er bis Anfang der 90er. Nostalgie irgendjemand?

Startangebote:

Catwoman Mini-Serie (komplett)
Vier Hefte der Mini-Serie von 1989
eBay-ArtikelNr. 230349365732

Challengers of the Unknown Mini (komplett)
Alle acht Hefte der Mini-Serie von 1991
eBay-ArtikelNr. 230349365742

L.E.G.I.O.N. '89 - Heft 1-6
Die ersten sechs Hefte der Superhelden-SF-Cop-Serie
eBay-ArtikelNr. 230349365751

Psi-Force 1-16 + Annual 1 (New Universe)
Neue Teenie-Mutanten in einem neuen Universum
eBay-ArtikelNr. 230349365758

Speedball (komplett)
Steve Ditko für Marvel
eBay-ArtikelNr. 230349365764

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Montag, Juni 15, 2009

Jack Kirby's OMAC :: Supersize [3]



Splashpage aus Jack Kirby's OMAC #7
“OMAC” created by Jack Kirby. © by DC Comics.

KLICK TO SUPERSIZE

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Himmelskörper im Cthulhu-Mythos

Mann, ich liebe Listen. Wir brauchen viel mehr Listen. Und wenn es keine gibt, dann sollte man sie selber machen. Folgende lege ich hier mal vor, da ich sie gerade auf dem Bildschirm habe. Referenzmaterial für eine Kurzgeschichte, die ich gerade für Redmask bearbeite. Sowas kann man doch immer mal gebrauchen. Im fiktiven Universum des Cthulhu-Mythos sind die folgenden Himmelskörper bekannt oder legendär - die Namen entstammen hierbei entweder prähumanen oder extraterrestrischen Sprachen. Soweit bekannt, wird ihnen der zeitgenössische Name beigestellt.

  • Abbith
  • Baalbo
  • Celaeno
  • Cykranosh (Saturn)
  • Glyu-Uho (Betelgeuse)
  • Haddath
  • Ktynga (Norby's Komet)
  • Kynarth
  • Kythamil
  • L'gy'hx (Uranus)
  • Mthura
  • Ogntlach
  • Shaggai
  • Shonhi
  • Thuggon
  • Thyoph (Urplanet zwischen Mars und Jupiter)
  • Tond
  • Vhoorl
  • Welt der Sieben Sonnen
  • Xentilx
  • Xiclotl
  • Xoth (Sirius?)
  • Yaddith
  • Yaksh (Neptun)
  • Yarnak
  • Yekub
  • Yifne
  • Yith
  • Ylidiomph (Jupiter)
  • Ymar
  • Yrautrom
  • Yuggoth
  • Zaoth

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Sonntag, Juni 14, 2009

Jack Kirby's OMAC #7


OMAC #7
Titel: „The Ocean Stealers“
September-October 1975
Credits: Jack Kirby (Script), Jack Kirby (Pencils), D. Bruce Berry (Inks), ? (Colors), D. Bruce Berry (Letters).

Hier kommen wir zur vorletzten Ausgabe von Jack Kirby's OMAC - und wie nicht anders zu erwarten, endet die Welt, die kommen wird, nicht mit einem Wimmern, sondern mit einem Wumms. Sie endet jedoch auf die kompromisslose Art, die Kirby auszeichnete. Die Kirby-Methode, so sgat man, ist es, immer Neues zu erfinden. Und als die editoriellen Umstände es für Kirby unmöglich machten, für OMAC Neues zu erfinden, setzte es dies so trotzig und halsstarrig um, wie man es sich denken konnte. Doch dazu mehr am Ende der letzten Ausgabe, natürlich :-)

STORY: OMAC untersucht das unheimliche Verschwinden der Ozeane der Welt. Eine Naturkatastrophe? Das Ende der Welt? Während er die phantastische Überreste des entwässerten Meeres untersucht, findet er im rottenden Schlamm einen Würfel von unglaublichem Gewicht. SCHNITT!

Zeitgleich wird ein weiterer dieser Würfel in der Bucht von Madras abgeworfen. Vor den erstaunten Augen des Lesers saugt er alles Wasser in sich auf und wird von einem phantastischen Fluggerät aufgenommen, das von einer sinistren, entstellten gestalt kommandiert wird, der von seinen speichelleckendem Anhang nur Doctor Skuba genannt wird. Doctor Sandor Skuba - der Mann, der Meere stehlen kann! SCHNITT!

Basierend auf den Daten der gesichtslosen GPA wird OMAc entsandt, um Doctor SKuba zu stellen. Skuba hat - nicht unähnlich Dr. No, nur besser - eine einsame Vulkaninsel als Stützpunkt auserkoren. Während OMAc die Verteidigungslinien der Insel durchbricht, steht er unter beständiger Videoüberwachung des verbecherischen Genies, das den Kampf bereits im Vorfeld entschieden hat. Als OMAC die Spitze des Vulkanberges erreciht, betätigt Doctor Skuba eine verborgene Schaltung und verwandelt OMAC in seine Urform zurück. Den blassen, schwächlichen Buddy Blank, der nicht weiß, wie er hierhergekommen ist und verwirrt um Hilfe ruft!

Die Splashpage dieser Ausgabe, in der OMAC über den Grund eines Ozeans wandert, dem alles Wasser entzogen wurde, morgen!

Das Jack Kirby Museum hat auch eine stattliche Anzahl von Kopien der originalen Bleistiftzeichnungen von OMAC, die man sich hier ansehen kann:
Kirby Museum Gallery >> Pencil Art Photocopies >> OMAC

“OMAC” created by Jack Kirby. © by DC Comics. Some data courtesy of the Grand Comics Database Project

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Freitag, Juni 12, 2009

Jack Kirby's OMAC #6


OMAC #6
Titel: „The Body Bank!“

DC, July-August 1975
Credits: Jack Kirby (Script), Jack Kirby (Pencils), D. Bruce Berry (Inks), ? (Colors), D. Bruce Berry (Letters)


Wiederkehrend in die Welt, die kommen wird - oder ist es die Welt, die schon längst da ist? Sie liest sich so schnell, zieht so schnell am Auge vorbei, dass man sie wieder und wieder besuchen muss, um weitere Details wahrzunehmen. Wie ein fahrender Zug bleibt nur das Bild der Bewegung. Ausgabe 6 ist ein gutes Beispiel. Es lohnt sich aber ein Blick auf einzelne der Passagiere - und wenn nur, um die ehrenvolle Aufgabe endlich zu beenden. Denn wisse: Hiernach kommen nur noch zwei Hefte, und diese sind bei weitem die schwächsten.

STORY: OMAC und der Jungganove aus dem vorigen Heft sind auf dem Weg zur "Körperbank" - der Name lässt schon vermuten, dass es sich um nichts Gutes handelt. Und wir wissen ja schon, dass in der Ära der Super-Reichen alles käuflich ist, auch ein neuer Körper. Der Weg führt durch eine Art geheimer U-Bahn, die Tunnel sind voll mit den entstellten Monstren, die bereits auf dem Titel erscheinen. Es stellt sich heraus, dass dies nichts anderes sind als Patienten, Kranke, Testpersonen, die sich für die kriminelle Körperbank experimentellen Strahlungs- und Hormonbehandlungen aussetzten - gegen Bezahlung. Hmmm... nichts was in Zeiten der Depression nicht auch heute schon andere machen. Und Moment, lieber Leser - durch Strahlungschirurgie und elektronische Hormone mutierte auch unser gesichtsloser Buddy Blank zu dem monströs-erhabenen Kriegsgott OMAC. Ein witziger Zufall, nur daß er nicht witzig ist und sicher kein Zufall. Der Autor Kirby verzichtet darauf, den Leser auf die offensichtliche Parallele hinzuweisen. Bekam Buddy Blank eigentlich etwas dafür, dass man ihn mutierte? Der Zug rast weiter - hinein in Wolken aus Giftgas und tödliches Artilleriefeuer. Es bleibt nur ein Bild der Bewegung. Kirby ist nicht aufzuhalten. SCHNITT!

In der Körperbank liegt der erste Trans-plantations-patient, ein seniles Wrack der Bosheit, und wartet darauf, dass der von ihm ausgewählte Körper (frisch von der Straße gefangen) hereingerollt wird. Die satanischen Doktoren erfreuen sich an den Fähigkeiten von Medi-Mind, dem gestohlenen Medizincomputer, der ihre gewinnträchtige Operation erst möglich macht. Was für eine widerliche Idee, Ärzte, die für Geld alles machen und moralisch verwerfliche Eingriffe vornehmen würden. Wie gut, dass dies nur ScienceFiction ist. Kommt OMAC noch rechtzeitig? Oder wachen auch wir irgendwann in der Welt, die kommen wird auf und müssen fürchten, ohne unsere Einwilligung zum Biomaterial ehrgeiziger oder habgieriger Chirurgen zu werden?

Und hier ein Link zu einem Artikel im Jack Kirby Comics Blog, gehostet beim Jack Kirby Museum selbst!
OMAC #6 [1975]
Das Jack Kirby Museum hat auch eine stattliche Anzahl von Kopien der originalen Bleistiftzeichnungen von OMAC, die man sich hier ansehen kann:
Kirby Museum Gallery >> Pencil Art Photocopies >> OMAC

“OMAC” created by Jack Kirby. © by DC Comics. Some data courtesy of the Grand Comics Database Project

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